Kindle Keyboard Test

Seit geraumer Zeit nimmt das Interesse an elektronischen Büchern, so genannten E-Books, immer weiter zu. Da man zum Lesen ein entsprechendes Gerät, einen E-Book-Reader, benötigt, kommen auch immer mehr von diesen auf den Markt. Der wohl bedeutendste unter ihnen ist der Kindle, der exklusiv vom Online-Versandhaus Amazon vertrieben wird. Es gibt ihn in verschiedenen Ausführungen: mit einem Keyboard, ohne Keyboard und neuerdings auch mit Touchscreen. Wir haben für euch einen Kindle Keyboard Test durchgeführt.

Amazon Kindle Keyboard im Test

Als wir den Kindle ausgepackt haben, ist uns als erstes seine Handlichkeit aufgefallen. Er ist äußerst schlank, sehr leicht und lässt sich auch nach stundenlangem Lesen noch sehr gut halten. Links und rechts des Bildschirms hat man jeweils zwei Tasten zum Vor- und Zurückblättern, die Tastatur befindet sich unter dem Display. Es handelt sich um eine volle QWERTY-Tastatur, die dann sinnvoll ist, wenn ihr etwas suchen wollt. Zum einen wäre das in der eigenen Büchersammlung: Ihr könnt entweder nach Büchertiteln suchen oder sogar nach einzelnen Wörtern im Inhalt der Bücher. Zum anderen nutzt ihr die Tastatur, wenn ihr im Kindle-Shop von Amazon neue Bücher kaufen wollt. Die Auswahl ist riesig, schließlich gibt es hier mehr als eine Million Bücher. Ihr könnt die Bücher gleich online kaufen und sofort auf euren Kindle herunterladen. Dies geschieht entweder über WiFi oder über 3G; letzteres steht in den 3G-unterstützenden Geräten kostenlos zur Verfügung. Dabei ist eine Leseprobe immer kostenlos, damit ihr unverbindlich überprüfen könnt, ob euch das Buch gefällt. Neben kostenpflichtigen Büchern gibt es auch eine Vielzahl an Büchern, die ihr komplett kostenfrei laden könnt; dies sind dann vor allem Klassiker.

Eine andere Möglichkeit, wie ihr euren Kindle mit Büchern füllen könnt, ist die Verbindung mit einem Computer per USB-Kabel. Ohne zusätzliche Software schiebt ihr dabei einfach die Daten in den Kindle-Ordner. Der Kindle stellt neben dem Kindle-eigenen Dateiformat .azw auch .pdf- und .mobi-Dateien dar. Dazu kommen die Textformate .txt, .html und .doc. Außerdem kann der Kindle Bilder darstellen und .mp3-Dateien abspielen. Dafür hat er sowohl einen eingebauten Lautsprecher als auch einen Anschluss für Kopfhörer. Natürlich dürft ihr von der Sound-Qualität nicht zu viel erwarten, es ist schließlich kein MP3-Player. Aber vor allem für Hörbücher oder Podcasts ist die Funktion ideal.

Doch nun zur eigentlichen Funktion: dem Lesen. Wir waren bei unserem Kindle Keyboard Test vor allem von der E-Ink-Technologie begeistert. Im Gegensatz zu anderen E-Book-Readern stellt der Kindle Schrift so dar, wie sie auf Papier aussieht. Das schont die Augen und sorgt für ein natürliches Lesen. Außerdem ist der Bildschirm nicht beleuchtet, was ebenfalls zum Lesekomfort beträgt. Aufgefallen ist uns zudem, dass man die Schrift auch noch sehr gut erkennen kann, wenn der Kindle direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Die Akkuleistung ist überwältigend: Wenn ihr jeden Tag eine Stunde lest, könnt ihr das Gerät fast einen Monat lang nutzen, ohne nur einmal laden zu müssen. Der Akku wird übrigens auch per USB-Verbindung mit dem Computer geladen.

Da der Kindle circa 3 GB Speicherkapazität für Daten zur Verfügung stellt, könnt ihr bis zu 3.500 Bücher darauf laden. So tragt ihr eure Bibliothek immer mit euch herum. Die Bücher lassen sich bequem nach Titel, Autorennamen oder dem Kaufdatum sortieren und in Kollektionen ablegen. Wenn man ein Buch zu lesen begonnen hat, speichert der Kindle die aktuelle Leseposition und kehrt dahin zurück, wenn man zwischendurch ein anderes Buch liest. Man kann auch Lesezeichen anlegen oder Notizen machen. Und wenn man mit dem Lesen fertig ist, kann man das Buch vom Gerät löschen. Aber keine Sorge: Jedes im Kindle-Shop gekaufte Buch wird online gespeichert, inklusive der Notizen.

Fazit nach unserem Kindle Keyboard Test

Unser Kindle Keyboard Test zeigt, dass vor allem die unter euch, die viel lesen, das Gerät zu schätzen wissen werden. Er ist dünner als ein Handbuch, und auch beim Lesen ist uns kein Unterschied zu einem richtigen Buch aufgefallen.

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